Die Zeit

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Die Zeit - bbk-Druckwerkstatt  

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Vielen Dank für die großzügige Unterstützung an

Küpper Bros. Produkt- und Projektentwicklung
GmbH & Co. KG.

Konzept: BBK-Druckwerkstatt Wuppertal

Satz und Gestaltung: Stephan Preuß

Druck: Kurt Reinartz, Wuppertal


Titelbild: Stephan Werbeck

 

 

Die Zeit“ – Grafische Ausstellung des BBK Druckwerkstatt Wuppertal

(14 - 16 Nov. und 21 – 23 Nov 2014, Bürgerbahnhof Wuppertal-Vohwinkel).


Vernissage: Fr. 14. Nov. 2014 19.Uhr
mit Lautpoetischer Beitrag zum Thema Zeit von Mitch Heinrich.

Öffnungszeiten: Sa. 15.  Nov. 18.00 – 20.00 Uhr, So. 16. Nov. 11-16.00 Uhr
Fr. 21.Nov. 18.00 – 20.00 Uhr, Sa. 22. Nov. 18.00 – 20.00 Uhr, So. 23. Nov. 11-16.00 Uhr.

Der BBK Bergisch Land betreibt seit 2006 eine Druckwerkstatt in der Wiescher Straße in Wuppertal Barmen. Seit ihrem Bestehen arbeiten dort Künstler / Innen an eigenen und gemeinsamen druckgrafischen Projekten in den Techniken Lithografie, Radierung, Holz- und Linolschnitt, Monotypie, experimentelles Drucken. In der Ausstellungsreihe  ‚Tradition und Experiment’ wurden die hier entstandenen Arbeiten bereits an verschiedenen Orten der Region gezeigt.

Die Ausstellung im Bürgerbahnhof Vohwinkel ist eine weitere Station, wo aktuelle druckgrafische Arbeiten gezeigt werden.

13 regionale Künstler / Innen arbeiten zu dem Thema Zeit, deren Ergebnisse auch in einem Kunstkalender der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Arbeiten von Sarah Doerr, Ulrike Hagemeier, Barbara Held, Ulla Holdschneider, Petra Mohr, Doris Anna Oberschachtsiek, Stephan Preuss, Boris von Reibnitz, Ulla Riedel, Ulla Schenkel, Tati Strombach-Becher, Stephan Werbeck, Teresa Wojciechowska werden zu sehen sein.

„Unser Anliegen ist es, für die druckgrafischen Arbeiten von Wuppertaler Künstlern Interesse zu wecken und der Öffentlichkeit als einen wichtigen kulturellen Faktor zu präsentieren“.

„Mit diesem Projekt möchten wir dazu beitragen, die Kunst, insbesondere die Druckgrafik im Tal lebendig zu halten und ihr eine besondere Qualitätsnote hinzufügen“.

 
 
1.  Januar
Fenster öffnen Doris Oberschachtsiek
 

eiszeit keimzeit mahlzeit

Doris Oberschachtsiek, 1961 in Herford geboren; seit 1990 Ausstellungen, Kataloge; 1993 /1994 Arbeitsaufenthalte in Frankreich und Griechenland; 1997 Stipendium an der Kunstakademie Trier; 1998 Lehrauftrag an der Europäischen Sommerakademie in Hagen; 1997 - 2011 Mitglied der Fördergemeinschaft Junger Kunst e.V. (FJK); seit 1999 Mitglied im Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK); 2006 Mitbegründerin der BBK-Druckwerkstatt, zuständig für den Bereich Lithografie; seit 2007 Vorstandstätigkeit im Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler.

 

 
2. Februar
Fenster öffnen Ulrike Hagemeier  

um nichts zu tun braucht man am meisten Zeit

Ulrike Hagemeier, geboren in Minden/Westfalen; Diplom-Produkt Designerin und Kunstpädagogin; 1988 - 2004 Selbstständigkeit im eigenen Atelier mit dem Arbeitsschwerpunkt „keramische Plastik“. Intensive Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland. In den Jahren 1995, 1997 und 2001 Teilnahme an den Staatspreisausstellungen NRW; 2000 Preisträgerausstellung in Raeren, Belgien; Dozentin für plastisches Gestalten an der Universität Wuppertal und Kunstpädagogin an einer Wuppertaler Schule; Ab 2010 künstlerische Neuorientierung, Auseinandersetzung mit den Drucktechniken Holz- und Linolschnitt ; 2012 entsteht das Buch „Katzmiau und Menschensang“, Linolschnitte zu Katzengedichten; 2014 „Hiddigeigei“ zum klassischen Text, ein Buch mit mehrfarbigen Illustrationen in Linoldruck; Mitglied im BBK Bergisch Land; Lebt und arbeitet in Wuppertal.

 

 
3.  März
Fenster öffnen Ulla Riedel  

der mond: bin aufgegangen \ die sonne: gehe runter spülen \ der mond: ich trockne dann ab aus: Mitch Heinrich • Das Ding Dichtung • Neuberger Haikus, S. 38 • Verlag das Fünfte Tier • Stans, 2005
Der Autor Mitch Heinrich hat der Veröffentlichung zugestimmt)


Ulla Riedel, lebt seit 1970 in Wuppertal; naturwissenschaftliche Laufbahn; autodidaktische Auseinandersetzung mit der Freien Malerei; Berufstätigkeit in Forschung und Lehre, Museumspädagogin; Studienaufenthalte an der Europäischen Kunstakademie in Trier von 1986 - 1992; Kuratorin der Ausstellungsreihe FuhlrottKunstPfad“ von 1998 - 2003; Ausstellungstätigkeit und Performances seit 1993; Mitglied der Fördergemeinschaft Junger Kunst e.V. (FJK) bis 2011; Mitglied im BBK Bergisch Land e. V. seit 2013, Arbeit in der BBK Druckwerkstatt seit 2012.

 

 
4.  April
Fenster öffnen Ulla Holtschneider  

1 2 3 gestern heute morgen VERGANGENHEIT JETZT ZUKUNFT
   1 3 2 gestern morgen heute VERGANGENHEIT WIRD JETZT
     3 1 2 morgen gestern heute ZUKUNFT WAR JETZT
     3 2 1 morgen heute gestern ZUKUNFT JETZT VERGANGENHEIT
   2 1 3 heute gestern morgen JETZT WAR ZUKUNFT
2 3 1 heute morgen gestern JETZT WIRD VERGANGENHEIT

Ulla Holtschneider, 1963 - 1968 Fachhochschule Münster, freie und angewandte Grafik; 1972 - 1975 Kunstpädagogik in Siegen und Wuppertal;
1974 - 2006 Atelier und Wohnung in Radevormwald/NRW; 1977/78 experimentelle Steinzeichnungen, Erwerb einer eigenen Steindruckpresse, Intensivierung der lithografischen Arbeit; seit 1979 kontinuierlich Einzel- und Gruppenausstellungen, Reduzierung der Lehrtätigkeit; bis 1991 Lithografien und Zeichnungen als Arbeitsschwerpunkt 1992 - 2002 vorrangig abstrakte Malerei, Auseinandersetzungen mit Zeit, Zeitspuren, Wesentlichem und Grundsätzlichem; seit 2002 fragmentarische Einbeziehung früherer Lithografien und Zeichnungen auf frei hängenden Gazebahnen, Fragmente vergangener Arbeitsphasen werden zu Rohmaterialien neuer Arbeiten; 2007 Umzug mit Atelier und Wohnung an die Müritz/ MV; 2008 Wiederaufnahme
der Sequenz Treppenbilder Kontakt: www.holtschneider.de

 

 
5.  Mai
Fenster öffnen Barbara Held  

„Ich wage sogar zu behaupten, dass du noch niemals mit Frau Zeit gesprochen hast.“ „Wohl noch nicht“, pflichtete Alice bei, „aber im Musikunterricht habe ich mit ihr zu tun, da muss ich den Takt schlagen, um die Zeit richtig einzuhalten.“ „Ha, daran liegt es!“ stellte der Hutmacher fest. „Frau Zeit hat nämlich etwas dagegen, geschlagen oder gehalten zu werden. Aber wenn du dich mit ihr gut verstehst, macht sie mit der Uhr fast alles, was du willst.“

Barbara Held, 1953 in Nürnberg geboren; Kunstpädagogik Gesamthochschule Wuppertal; Seit 1989 freiberuflich als Künstlerin und Kunstpädagogin tätig; Objekte, Rauminstallationen, Zeichnungen und Holzschnitte. Kontakt: www.b-held-kunst.de

 www.heine-kunst-kiosk.de

 

 
6.  Juni
Fenster öffnen Tati Strombach-Becher  

Vom Wind gesät, vom Wind geerntet, und dennoch ein Schöpfer, das ist der Mensch durch die Jahrhunderte, und stolz, einen einzigen Augenblick zu leben. Albert Camus, Tagebuch 1951-1959, 9. Heft n

Tati Strombach-Becher, TSTB, geboren und aufgewachsen in St. Augustin bei Bonn. Studium der Bildenden Kunst und Pädagogischen Psychologie in Berlin. Erlernen der druckgrafischen Technik der Radierung und Arbeiten auf eigener Tiefdruckpresse, Atelier in Wuppertal Ronsdorf. Arbeiten in der BBK Druckwerkstatt in der Technik Lithografie. Mitglied im BBK Bergisch Land, Vorstandsarbeit ab 2011.

 

 
7.  Juli
Fenster öffnen Petra Mohr  

Petra Mohr, Illustratorin und Malerin, Wuppertal; 1982-1986 Berufsfachschule für Drucktechnik · FOS für Gestaltung · Opernhaus, Malersaal, Bühnenbild  Berufsausbildung Mediengestaltung/Illustration; 1989 - 1995 Illustratorin, Werbeagentur; seit 1995 freie Illustratorin und Malerin; seit 2005 Dekorentwicklung für Glas und Porzellan, Ritzenhoff AG; 2009 / 2011 Figurative Malerei Studienklasse Xenia Hausner, Traunkirchen, Österreich

 

 
8.  August
Fenster öffnen Stephan Preuß  

Angelo sah einem Krähenschwarm zu, der (...) mit den kleinen Windstößen spielte. Mit regungslosen Flügeln tanzten die Vögel die Schritte einer Gavotte, glitten fort, kehrten zurück, näherten sich einander, überlagerten sich, verloren sich wie Haferkörner im Wasser eines Bachs.‘ ‚Die Vogelwolke zog weite Kreise über dem Dorf, dann fiel sie sacht wieder auf seine Dächer herab.‘ Zwei Zitate aus Jean Giono, Der Husar auf dem Dach, Reinbek 1955

Stephan Preuß, Jahrgang 1963, Studium des Kommunikations design ab 1984 in Wuppertal, u. a. bei B. Brock, M. Badura, A. Oppermann, G.Aretz/W. Sensen, 1993 Abschluss als Diplom-Designer. Neben dem Studium freiberufliche Arbeit, vor allem für Bands und Musiker, Malunterricht bei Dan Negouescou, Teilnahme an Einzel- und Gruppenausstellungen. Nach dem Studium Designer/Grafiker/Illustrator. Ausstellungspause ab 1995, seit 2009 wieder Einzel- und Gruppenausstellungen.

 

 
9.  September
Fenster öffnen Ulla Schenkel
 

Erinnerung an die Marie A.
1 An jenem Tag im blauen Mond September \ Still unter einem jungen Pflaumenbaum \ Da hielt ich sie, die stille bleiche Liebe \ In meinem Arm wie einen holden Traum.\ Und über uns im schönen Sommerhimmel \ War eine Wolke, die ich lange sah \ Sie war sehr weiß und ungeheuer oben \ Und als ich aufsah, war sie nimmer da.

2 Seit jenem Tag sind viele, viele Monde \ Geschwommen still hinunter und vorbei. \ Die Pflaumenbäume sind wohl abgehauen \ Und fragst Du mich, was mit der Liebe sei? \ So sag ich dir: Ich kann mich nicht erinnern \ Und doch, gewiß, ich weiß schon, was du meinst. \ Doch ihr Gesicht, das weiß ich wirklich nimmer \ Ich weiß nur mehr: ich küßte es dereinst.

3 Und auch den Kuß, ich hätt ihn längst vergessen \ Wenn nicht die Wolke da gewesen wär \ Die weiß ich noch und werd ich immer wissen \ Sie war sehr weiß und kam von oben her. \ Die Pflaumenbäume blühn vielleicht noch immer \ Und jene Frau hat jetzt vielleicht das siebte Kind \ Doch jene Wolke blühte nur Minuten \ Und als ich aufsah, schwand sie schon im Wind. Bertolt Brecht

Ulla Schenkel, 1939 in Wuppertal geboren, Studium an der Werk-Kunst-Schule Wuppertal, an der staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart, an der Kunstakademie Wien. Seit 1961 Malerei, Grafik, Installationen, Theaterprojekte, Kunst im Öffentlichen Raum, Kunstaktionen, Kinderwerkstatt, Kulturpolitisches Engagement, Miterfinderin des Gabriele-Münter-Preises. 1976 Preis des Realismusstudios der NGBK in Berlin, erster Preis des Kunstvereins Eisenturm Mainz; viele Einzelausstellungen und Teilnahme an zahlreichen interessanten und auch brisanten Projekten.

 

 
10.  Oktober
Fenster öffnen Teresa Wojciechowska  

Wintertag Dein Lächeln \ hat heute \ meinem Tag das Grau genommen \ ich werde \ die Baumsäge \ aus der Hand legen \ und \ Veilchen säen. Brigitte Fischer

Teresa Wojciechowska, in Polen geboren, lebt seit 1988 in Wuppertal. Diplomierte und promovierte Malerin und Bühnenbildnerin, Dozentin an der Kunstakademie und Theaterakademie in Warschau. Seit 2000 im BBK Bergisch Land (seit 2011 Vorsitz), seit 2008 in der BBK Druckwerkstatt. Ausstellungen im In- und Ausland. Bücher mit eigenen Grafik-Illustrationen und experimentale Kurzfilme. Arbeiten in öffentlichem und privatem Besitz in Deutschland, Holland, Italien und Polen.

 

 
11.  November
Fenster öffnen Sarah Doerr  

Die Zeit ist ein Ross, \ das in unserem Herzen läuft, \ ein Ross ohne Reiter auf einer nächtlichen Straße \ und unser Geist hört schweigend zu, \ wie es vorüber zieht. Wallace Stevens

Sarah Doerr, geboren 1982 in Frankfurt am Main; Kommunikationsdesign- Studium an der Folkwang Hochschule in Essen mit dem Schwerpunkt Freie Grafik von 2002 bis 2009, Diplom mit Auszeichnung; seit 2013 Mitglied im bbk Bergisch Land. Freie künstlerische Arbeit sowie vertretende Lehrtätigkeit im Fach Kunst am Gymnasium. Kontakt: www.sarahdoerr.de

 

 

 
12.  Dezember
Fenster öffnen Boris v Reibnitz
 

Parabase Freudig war vor vielen Jahren \ Eifrig so der Geist bestrebt, \ Zu erforschen, zu erfahren, \ Wie Natur im Schaffen lebt. \ Und es ist das ewig Eine, \ Das sich vielfach offenbart; \ Klein das Grosse, gross das Kleine, \ Alles nach der eignen Art. \ Immer wechselnd, fest sich haltend, \ Nah und fern und fern und nah; \ So gestaltend, umgestaltend – \ Zum Erstaunen bin ich da. Johann Wolfgang von Goethe

Boris von Reibnitz, Geboren 1967 in Hilden. 1990 bis 1997 Studium der Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg. 1993 / 94 Studentenaustausch mit der Akademie der schönen Künste in Krakau, Schwerpunkt Grafik.

Seit 2006 Atelier in Solingen.

 

 

Titelblatt

Stephan Werbeck · Zeit / Raum · 2014 · 42 cm x 60 cm · Holz- und Kunststoffschnitt, Auflage 10 l Raumzeit Atomzeit Halbwertszeit Zeitreise Zeitmaschine Zeittunnel Weltzeit Uhrzeit Echtzeit Zeitfenster Zeitkontingent Zeitmanagement Jahreszeit Sommerzeit Winterzeit Zeitlupe Zeitgeschehen Zeitgeschichte Tageszeit Zwischenzeit Kaffeezeit Zeitmessung Zeitverschiebung Zeitzone Halbzeit Vollzeit Freizeit Zeitraffer Zeitschalter Zeitbombe Auszeit Hochzeit Elternzeit Zeitpunkt Zeitabschnitt Zeitspanne Altersteilzeit Lebenszeit Karenzzeit Zeitschleife Zeitkonstante Zeitlimit Fastenzeit Bedenkzeit Paarungszeit Zeitverlust Zeitverschwendung Zeitnot Regenzeit Blütezeit Erntezeit Zeitalter Zeitfolge Zeitgeist Urzeit Steinzeit Eiszeit Zeitzeuge Zeitgenosse Zeitzeichen Sauregurkenzeit Inkubationszeit Erkältungszeit Sterbenszeit Endzeit Unzeit Zeitvertreib Zeitloch Zeitraum n Stephan Werbeck, geb. 1960 in Wuppertal. Von 1981-87 Studium der Malerei und Freien Graphik an der Kunstakademie Düsseldorf. Nach 1990 unterwegs in Griechenland, Bulgarien und USA. Seit 2000 Maler und Graphiker in Wuppertal. Seit 2011 Atelier Syngraph mit Peter Paulus.

Kontakt: werbeck.num12.com

 
Seite aktualisiert am 04.Nov.2014
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